Das Tor zur Sinnlichkeit - das Auge

Auge - das Tor zur SinnlichkeitVon allen Sinnesorganen wird in unserer Gesellschaft dem Auge die größte Bedeutung zugemessen. In der Liebe kennen wir die Liebe auf den ersten Blick.

Ohne den Sehsinn gäbe es keinen Voyeurismus, keine Exhibitionisten und weniger peinliche Schamgefühle.

In vielen Lexika wird das Auge als weibliches Sexualsymbol beschrieben. 

Lange bevor wissenschaftliche Untersuchungen erwiesen haben, dass große Pupillen einen begehrenswerter erscheinen lassen, nutzten italienische Frauen im 19. Jahrhundert diese Wirkung. Sie träufelten sich Belladonnaextrakt in die Augen. Das darin enthaltene Atropin erweitert die Pupillen.

Schönheit

SchönheitMit den Augen nehmen wir Schönheit und Anmut wahr. Ohne unsere Sehkraft gäbe es keine Werbung. Ebenso gäbe es keine Pornographie, keine Kosmetika, keine Schönheitschirurgie und auch keine erotische Kunst.

Optische Reize

Optische ReizeMänner reagieren allgemein stärker auf optische Reize als Frauen. Laut einer Umfrage schauen Frauen überwiegend als erstes auf Augen und Hände des männlichen Gegenübers. Der erste Blick eines Mannes soll den Brüsten und Hintern gelten.

Eine wissenschaftliche Untersuchung hat jedoch ergeben, dass eine visuelle erotische Beeinflussung keine Wirkung auf den Hormonspiegel hat. Männer fühlen sich durch visuelle Reize zwar stimuliert, eine Ausschüttung der körpereigenen Luststoffe wurde aber erst festgestellt, wenn "Hand an den Körper gelegt wurde".

Erogene Zone

Augen sind nicht nur Sinnesorgane, die erotische Eindrücke visuell aufnehmen können. Augen sind auch erogene Zonen, die für Berührungen hoch empfindlich sind. Zugleich spiegeln Augen durch Verfärbung, Verengung und Erweiterung innere Erlebnisse wider. Augen gelten als "der Spiegel der Seele".

Die Farbe der Augen, ihr Schnitt und die Art des Blickes zählen zu den Anziehungspunkten, die das erotische Spiel und die Liebeswahl mitbestimmen.

Reizvolle Augen

Japanische FrauIn der Antike galt die kuhäugige Frau als schön, im Orient die mandeläugige. Ein leichtes Schielen, der sogenannte Silberblick, wird von vielen als reizvoll empfunden. Ebenso ein verhangener, träumerischer Blick, der sogenannte Schlafzimmerblick, wird mit Sinnlichkeit verbunden. Das Verdrehen der Augen beim Sex wird als Zeichen der Ekstase verstanden.

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