Die kleine Analsex-Geschichtskunde

Analsex in den Kulturen des Orients

In den Ländern des Orients, den asiatischen Kulturen und den hinduistisch geprägten Gesellschaften, ist der Analsex Teil einer Jahrhunderte langen Tradition. In Ländern wie diesen, besitzt der Status der Jungfräulichkeit einen gesellschaftlich hohen Stellenwert. Bereits in der Religion, wird Jungfräulichkeit als ein beinahe heiliger Zustand betrachtet. Es ist allein das Privileg des Ehemanns seiner Braut in diesem Zustand zu begegnen und ihr diesen gleichsam unwiderruflich zu nehmen. Der Mann legt Wert darauf, dass seine junge Ehefrau ihn als erstes „empfängt“. Gleichsam schätzt dort auch die Frau dieses vergängliche Gut und der Beweis ihrer Jungfräulichkeit in ihrer Hochzeitsnacht ist für sie ein Geschenk von intimer Bedeutung an den Mann. In Indien beispielsweise, ist heute noch Analsex eine gesellschaftlich etabliere Form der intimen Zweisamkeit. Wenn die indische Frau von ihrem Partner nicht der Jungfräulichkeit beraubt werden will, bietet sie ihm die anale Vereinigung an. Aber auch für den Fall, wenn anschließende Schwangerschaft vermieden werden soll, ist Analsex eine beliebte Form der intimen Vereinigung. Analsex ist also somit nicht nur eine beliebte Praxis bei unverheirateten Frauen und Männern, sondern ein fester und lustvoller Bestandteil der sexuellen Zweisamkeit.

Analsex in der westlich geprägten Kultur

In den westlichen und westlich geprägten Ländern, Europa und Amerika, besitzt Analsex eben diese Tradition nicht. In den eher unaufgeklärten Teilen der dortigen Bevölkerung wird heute noch Analsex als etwas Abfälliges betrachtet. Analsex wird dort mit Homosexualität gleichgesetzt oder mit sehr unterwürfigen Frauen, die sich willenlos den sadistischen männlichen Sexfantasien ausliefern. An dieser „Verteufelung“ des Analsex ist sicherlich auch das Christentum beteiligt. Es erlaubte Sex allein zur Erzeugung von Nachkommen (Kindern). Aus selben Grunde ist auch Verhütung, insbesondere die Abtreibung ein religiöses Verbrechen aus der Sicht eines traditionellen Christen, denn gleichsam wie der Analsex, erlaubt dies, Sex allein zur Befriedigung der Libido der Beteiligten. Noch heute wird in den westlichen Kulturen Analsex als etwas verstanden, dass hauptsächlich mit sehr großen körperlichen Schmerzen einhergeht. Wobei die Frau es ist, die die damit verbunden Schmerzen erleidet und der Mann sich währenddessen sadistisch und seiner Partnerin ignorant gegenüber an ihr befriedigt. Fälschlicherweise meinen viele Menschen, die anale Fantasien insgeheim schätzen, sie seien deshalb sadomasochistisch veranlagt oder gar sexuell „pervers“. Aus diesem Grunde ist es auch nicht verwunderlich, dass eher wenige und besonders ältere Ehepartner, Analsex grundsätzlich praktisch vermeiden und sich stattdessen in ihren Fantasien darauf zurückziehen. Erst die Aufklärung hat einiges an diesem verzerrten Bild geändert. Insbesondere die Wissenschaft, hat einiges dafür getan. So hat sie beispielsweise in der Sprache der Biologie aufgedeckt, in welch starkem Maße der Anus für äußere physische Stimulation empfänglich ist und das Lustempfinden dabei etwas ganz Natürliches ist.

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